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                                              No. 3 VierZeitenGeld

       Jede Persohn, die zum Heiligen Abendmahl gehet, giebt quartaliter ….3 (Pfennig), und wird soches allen halbe Jahr, alß 8 Tage vor Ostern und 8 Tage vor Michaelis durch den Küster eingefordert, welcher denn für jegliche dergleichen Persohn in Leopoldshagen  und Kalckstein in jedem Termino zu berechnen hat … 6 (Pfennig). Facit im Jahr …..1 gl. Der Schulmeister und Hirthen sind frey.

                                          No. 4 JahrGelg von Häußlern 

       Jeder HäußchenMann giebt jährlich an den Prediger, so der Küster gleichfalls alle halbe Jahr, alß 8 Tage vor Ostern und 8 Tage vor Michaelis zur Hälfte einfordert… 2 gl. No. 3 der Schulmeister und Hirte sind frey.

                                      No.5 Wurst und Eier item PröveGeld

       Jeder Hoff sowohl zu Leopoldshagen  alß zu Kalckstein, giebt Jährlich 1 Wurst und 12 Eyer, imgleichen 3(Pfennig) baar Geld, so der Küster zur gewöhnlichen Zeit einfordert; Davon bekommt der Pastor 2/3tel Wurst, der Küster aber empfängt 1/3tel, mithin Gelde…2 (Pfennig).

                                                  No.6 ViehHude

      Alles RindVieh, item Schaaf und Schweine, hat der Priester in der Hude frey und sollte der Prediger auch eigen Pferde halten, so hat er auch für die selben im Sommer freye Huth und Weyde; Dahingegen aber läßet er sich auchin seinen AmtsVerrichtungen von denen Hirten nichts bezahlen.

                                               No.7 MastFreyheit

       Wenn Mast in der StadtHeyde vorhanden, genießet der Prediger zu Leopoldshagen  nach hiesiger Observantz, gleich andern EigenthumsPredigern die Mastfreyheit auf 2 Schweine; Jedochzahlet er gleich allen andern so dergleichen Freiheit vor sich haben, die geordneten Gebühren beim Brennen, item ein und außfehmen, und was an Sterbegeld determiniert wird.

                                                 No.8 Höltzung

       Zur benötigten Feuerung empfänget der Priester jährlich aus der StadtHöltzung ohnentgeltlich, und zwar a) Faden EichenHoltz aus dem HaffBruch, wenn die JahresZeit so beschaffen, dass darinnen geholtzet werden kann; Sonst aber empfänget er aber 12 Faden Eichenholtz aus der Hohen Heyde, wenn im HaffBruch kein Faden Holtz geschlagen werden kann; beydes von der Güte und Länge, wie die anderen Deputanten bekommen; Deßgleichen empfänget er.b) 6 Faden FichtenHoltz aus der StadtHeyde zu BackelHoltz. Was ad A) specificieret, stehet, wird durch die Dorfschaften Leopoldshagen  und Kalckstein in dem Proportion angefahren, dass erstere 2/3tel, facit 8 Faden, letztere hingegen 1/3tel Facit 4 Faden, dem Pastori zu liefern schuldig sind. Das BackelHoltz läßt der Prediger mit eigenem Gespann anfahren, im gleichen das benötigte NutzHoltz, so wie

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