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Vormittags um 10 Uhr in der Kirche einzufinden; jedoch muß der Prediger es bey diesem öffentlichen Unterricht nicht bewenden lassen, sondern es liegt ihm ob, auch solcher wegen privatim in seinem Hause, mit denen Kindern ein Examen anzustellen, und ihnen alles aufs beste einzuschärfen, was zu wissen nötig ist. Krancke und auf den Siegbett liegende Persohnen muß der Priester fleißig besuchen, und solche aus Gottes Wort zu unterrichten, die Unbußfertigen zur Buße, und zum gläubigen Genuß des Heil: Abendmahls gründlich anzuführen und zu erwecken, und bey gläubigen Christen an nichts ermangeln lassen, was zur Aufmunterung und zum Trost derselben gereichen kan; Wie er sich denn auch auf Erfordern zu Reichung des Heil: Abendmahls ungesäumt einzufinden, und Krancken und Sterbenden, wenn sie sich in einer bußfertigen und gläubigen GemüthsFaßung und beym Gebrauch der gesunden Vernunft befinden, daßselbe nicht zu verweigern hat. Wird der Prediger nach Kalckstein zum Krancken gerufen, bedienet er sich seines eigenen Gespanns, falls er eigene Pferde hält; Gleichwie auch zum Krancken gerufen, bedienet er sich seines eigenen Gespanns, falls er eigene Pferde hält; Gleichwie auch wenn des Orths auf dem angelegten KirchHofe eine Leiche zur Erde zu bringen ist; für welche Fuhr jedoch wie in fine zu sehen ißt, die Zahlung besonders erfolget, fals sie nicht aus Armuth zu remittiren. Im Fall er aber nicht selbst Pferde hält so dingen die jenigen in Kalckstein, welche des Predigers Gegenwart und AmtsVerrichtungen verlangen, sich von einem BauMann zu Leopoldshagen  für Geld ein Gespann Pferde zur Hin und RückReise des Predigers. Alle 4 Wochen wird Communion gehalten; deßgleichen am 1ten FestTage, und wenn 3 FeyerTage einfallen, finden sich die so zur Beicht gehen wollen, des Nachmittags zuvor um 2Uhr zu Anhörung der Vermahnung und zum Beichten in der Kirche ein, sobald dazu vom Küster eingeläutet worden. Was nach geendigter Communion von denen Communicanten geopfert wird, hat die Kirche zu erheben, und wird Dn: Pastori zur Berechnung geliefert.

                                                           Tit. 16

                                                   Pastoris Hebungen

                                                      No.1 Meß Korn

       Von jedem Hoffe der HauptWirthe zu Leopoldshagen, bekom`t der Pastor jährlich auf Martini in Natura ein Scheffel Rogg Berl. Maaß desgleichen von jedem Hoffe aus Kalckstein jährlich auf Martini in natura ein Scheffel Gerste Berliner Maaße

                                  No. 2 An unveränderlichen Geld Hebung

       Von der Kämmerey zu Anklam bekomt der Pastor jährlich auf Michaelis …20 Rthlrr. Aus denen Leopoldshagener KirchenMitteln empfänget er jährlich auf Michaelis.25 Rthlrr. Außerdem sind demselben zur besseren Subsistence bey der noch anhaltenden Teurung, bis dahin, dass die Kirche im Stande seyn wird, 30 Rthlr an Zulage zu geben, oder sonst ein anderer Fond dazu wird ausgemittelt seyn, mit Genehmigung der Königlichen Hochpreißl. Krieges und Domainen Kammer, und per Resciptum Regium de 15ten August 1765 zu folge der vidiminten Anlage sub.A. jährlich aus der StadtKämmerey an noch zugebilliget worden, so auf Michaelis fällig … 30 Rthlr. Für Haltung der Catechismus und Passions Predigten, werden Jährlich aus denen KirchenMitteln gereichet, wie solches in denen LandesConstitutionen gegründet ist … 2 Rthlr. Wegen Führung der Hauptrechnung bey der Kirche genießt der Prediger jährlich aus denen KirchenMitteln … 1 Rthlr. Aus dem KlingBeutel, empfängt der Priester sooft er umgehet, und über 1 gl. Zur Einnahme komt …..1 gl.

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