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Zu dem Thema „Wann wurde die Gegend besiedelt?“

-         Kurze  Zusammenstellung von Pastor Adamy –

Ein Ort Grüneberg 1543 nicht mehr erwähnt, muß schon zuvor wüste gewesen sein. Die Kolonisation vollzog sich im 18. Jahrhundert auf dem Boden der Dorfschaft Bugewitz mit Grüneberg und Heidemühl. Der Generalpächter des Stadteigentums Michael Hahn erbauten 8 Familienhausungen, die auch besetzt wurden. Neuen Anstoß der Kolonisation brachte die Kabinettsorder vom 4.2.1748 wegen „Urbarmachung der wüsten Brücher und anderer Gründe.“ Die Kolonistenwerbung sollte in erster Linie auf „Ausländer“ – worunter man in der damaligen Zeit auch Mecklenburger und Einwohner aus Schwedisch – Pommern verstand – erstrecken, um einen Zuwachs der Bevölkerung zu erreichen. Am 5. September 1748 erscheinen die ersten acht fremden Familien, die aus dem Mecklenburgischen und aus Schwedisch – Pommern stammen, auf dem Rathause zu Anklam, wo ihnen die Punktationen übergeben wird. Sie sollen in der Hohen Heide (später Leopoldshagen) angesetzt weden.

Es bekommt jeder;

       a) 36 Morgen bewachsenen Acker,

a)      4 Morgen zur Hoflage, Garten u. Wurd u.

b)      30 Morgen Wiesenwachs

alles nach Magdeburger Vermessung.

Unter den Namen  K r u s e  und  S i e w e r t .

Am 16. September 1748 Punktation des Magistrats u. der Kämmerei der Stadt Anklam mit zwölf fremden freien Familien, sich in den Revieren der Stadt Anklam –Schwalckenheide (später Kalkstein)- anzubauen. Der Magistrat sichert ihnen zehnjährige Freiheit von allen Abgaben zu. Sie haben die Holznutzung auf dem Land, das ihnen durch Vermessung zufällt.

Jeder bekommt;_

a)      24 Morgen bewachsen Land,

b)        3 Morgen zur Hofstelle, Garten u. Wurd,

c)      12 Morgen Wiesenwachs, also

Summa 39 Morgen, alles nach Magdeburger Vermessung.

8. Juli 1749 in der Hohen Heide (sp. Leopoldshagen) stehen 7 Häuser. Bis September 1749 sind sämtliche zwölf Wohnhäuser in der Schwalckenheide (sp. Kalkstein) fertig gestellt. Am 17. September 1749 sollen die Hoheheider (sp. Leopoldshagen) Kolonisten den Treueid ablegen. Von 30 sind 26 anwesend. Diese schwören den Eid. Sie wählen Friedrich W a g n e r zum Schulzen, Johann R e d l i n, David K r ü g e r u. Christian M ö l l e r zu Gerichtsmännern. Diese werden in Eid genommen. Am 6. Oktober 1749 sind in Hohe Heide 19 Häuser fertig gestellt. Am 5. Dezember 1750 erster Besuch der Siedlungen durch Moritz von Anhalt – Dessau. Bereitwilligkeit aller 30 Siedler, auf eigene Kosten ihrem Gehöft gegenüber auf der anderen Straßenseiten ein Einliegerhaus zu erbauen. Sie erbitten für die Einlieger Freijahre bis 1761.

Januar 1966

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