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Die verkehrstechnische Erschließung von  L e o p o l d s h a g e n                        Seite 1

       Die Gemeinde Leopoldshagen  befindet sich im Nordosten des Bezirkes Neubrandenburg im Kreis Ueckermünde bei 13 Grad 51 Minuten östl. Länge und 53 Grad 47 Minuten nördl. Breite, 3 km südlich des Stettiner Haffs (Kleines Haff). In Luftlinie gemessen liegt Leopoldshagen  14 Km südöstlich von Anklam (19,7 Straßenkilometer) und 7 km nordwestlich von Ueckermünde. Nachbargemeinden Mönkebude (4 km östlich), Lübs (6 km südlich), Bugewitz und Kalkstein (je 5 km westlich). Die durchschnittliche Höhenlage der Gemeinde liegt bei 5 m U. HN. Leopoldshagen  liegt an der Landstraße 1. Ordnung L I 0 41 Ducherow – Ueckermünde. Der Ort ist heute Haltestelle der Buslinie C-12 Torgelow – Eggesin – Ueckermünde – Leopoldshagen  - Ducherow- und zurück. Das Dorf Leopoldshagen  wurde im Jahre 1747 / 48 an der alten Post- und Landstraße von Anklam nach Ueckermünde gegründet. Von besonderer Bedeutung für die verkehrstechnische Erschließung Pommerns war der Bau der ersten Chaussee Stettin – Gartz a.d. Oder in den Jahren 1822 – 1827. Allerdings beschränkte sich der Bau von befestigten Landstraßen zunächst nur auf die Hauptstrecken, wie z.B. die Landstraße Anklam – Ducherow – Pasewalk. Erst im Jahre 1850 begann die Errichtung eines neuen Straßendammes und eine teilweise Pflasterung. ( 1 )  Die im Jahre 1933 wurde die Straße von Leopoldshagen  nach Mönkebude als letzter Teilabschnitt der Strecke Ducherow – Ueckermünde mit  Pflaster befestigt, wobei fast durchweg noch der Sommerweg angelegt war. ( 2 ) Im allgemeinen handelte es sich um jene Straße, über die Fritz R e u t e r  im vorigen Jahrhundert klagte:

O Wagenrungen, Achsen, Speichen und Felgen!

   O Knochen, Rippen, Muskeln und Sitzfleisch! 

Der Dichter fügte hinzu, dass der Verein gegen Tierquälerei oder eine wohllöbliche Wegebesichtigungskommission auf den Steinen eines solchen „Dammes“ auf- und niederfahren und schmerzenslieder singen möge, wie:

O Herr, ich bitte jämmerlich, Du wollest mich bewahren.

   Auf diesem Wege sicherlich, muß ich zur Hölle fahren! “

           Eine vollständige Rekonstruktion der Straßen erfolgte erst Ende 1979, als die Strecke von Ducherow bis Leopoldshagen  mit einer Schwarzdecke ( bituminöse Verschleißschicht ) überzogen und einige Kurven begradigt wurden. ( 4 ) In vergangenen Zeiten erfolgte die Beförderung der Post mit der Postkutsche. Diese nahm von Anklam nach Ueckermünde folgenden Kurs:

1. von Anklam nach Neu – Kosnow          ½  Meile

2. von Neu – Kosenow nach Bugewitz      ½  Meile

3. von Bugewitz nach Leopoldshagen       ¾  Meile

4. von Leopoldshagen nach Mönkebude  ½  Meile

                                                                        

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