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Leopoldshagener und Kalksteiner Schulgeschichte von 1748 – 1930               Seite    2     

Hebungen des Küsters:

Von jedem Hof erhält er jährlich am Martini einen Scheffel Hafer ( Berliner Maß ) aus Leopoldshagen, von den Höfen in Kalkstein ( nach Leopoldshagen  eingepfarrte Nachbargemeinde ) ½ Scheffel ( Berliner Maß ) … Aus der Kämmerei in Anklam erhält er jährlich 10 Taler, aus Leopoldshagen  dazu jährlich 1 Taler und zu den Festtagen je 2 Groschen aus dem Klingelbeutel …  ( 4 )

Dieser offensichtlich erste Küster Christoph David  M e i e r  in der jungen Gemeinde heiratet am 3. November 1751 J. Maria S c h m i d t. Im Jahre 1763 wurde die Pfarre in Leopoldshagen  eingerichtet und ein Pastor berufen 1763 – 1775  Joachim Heinrich Gaß geb.: 21. März 1737 zu Anklam und gest.: 13.August 1808 zu Anklam. Verm. 27. September 1764 zu Krien Katharina Dorothea von  S c h e v e n jüngste Tochter des Pastors zu Krien Joachim von  S c h e v e n. Er wurde gleichzeitig als Ortsschulinspektor eingesetzt und übte die Aufsicht über die Dorfschule aus, wie er auch den Religionsunterricht selbst durchführte. Der größte Teil der erforderlichen Mittel für die Besoldung des Lehrers und den Unterricht der Schule floss nunmehr aus dem Kirchenvermögen und den in der Kirchenmatrikel festgelegten Leistungen des Kirchspiels. ( 5 )

„ Anklam den 28. April 1764 Magistratus alleruntertänigste Anzeige wegen Publikation des Lande-Schul-Reglements den 12. August 1763“

Allerdurchlauchtigster Großmächtigster König, Allergnädigster Herr;

Das General-Land-Schul-Reglement den 12. August 1763 ist am 19. April 1764 richtig bei uns eingegangen und zeigen wir hiermit zugleich alleruntertänigst an, dass sowohl hier in Curia ( Rathaus ) als auch besonders im Stadteigentum durch die Prediger sämtliche Einwohner der Inhalt bekannt gemacht, anbei denen Küstern und Schulmeistern die genaue Befolgung desselben auf``s schärfste injungtieret worden, zu welchem Ende ein jeder derselben ein Exemplar erhalten.

Wir bitten dahere diese Anzeige ad Acta zu nehmen

                                     Allstets mit Devotion beharrend  Ew.kgl. Majestät.

                                    Alleruntertänigste Bürgermeister und Rat hieselbst.“     ( 6 )

Das Schul - Reglement habe der Verordnung gemäß nicht nur dem Küster und Schulmeister, sondern auch der Gemeinde von der Kanzel gehörig bekannt gemacht.

         Leopoldshagen , 4. März 1764   J. H. Gaß,  Pastor.          ( 7 )

Die nächste urkundliche Nachricht von einem Schulmeister in Leopoldshagen  stammt aus dem Jahre 1768. In einem Bericht über das Schulwesen im Kreis Anklam in diesem Jahr heißt es;  dass der Küster von Leopoldshagen  wie auch jener in Bagischow, Kagendorf, Ducherow, Spantekow, Krien, Gramzow und Ließen sehr notdürftig sei. Diese Schulmeister seien so schlecht salariert, dass sie ohne Handwerk nicht subsistieren können und daher, wenn keine Schule gehalten wird, ihr Handwerk betreiben müssen. Viele Einwohner der Dörfer sind auch so arm, dass sie nicht einmal das nötige Schulgeld geben können, welches  dann mit die Ursache ist, dass man nur schlechte Leute, welche                     

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