Am 12.Oktober 1755 empfing nach knapp zweijähriger Bauzeit die Fachwerkkirche zu Leopoldshagen
ihre gottesdienstliche Weihe. Zweieinhalb Jahrhunderte hindurch ist sie für die Menschen im wenige
Jahre älteren Dorf zwischen Ueckermünder Heide und Haffwiesen das Haus Gottes mitten in Zeit und Welt geblieben.
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Mitten im Dorf steht sie nicht nur, weil es die Köpfe und Reißbretter der Gestalter der königlich-preußischen
Kolonisierungspolitik um Landbaumeister Knüppel so konzipiert haben, sondern weil die ersten Siedler in der Mitte
des 18.Jahrhunderts für ihr Leben und Glauben einen beständigen Ort des Gebetes, des Trostes und der Zuversicht
als unverzichtbar erachteten. Die Liebe und persönliche Verantwortung durch Generationen, das entschiedene Wort der Frauen, Männer und Kinder,
wenn sie sagen „meine Kirche“, hat dafür Sorge getragen, dass wir
250 Jahre Dorfkirche Leopoldshagen feiern können. |

Wenn am 30. und 31.Juli 2005 das ganze Dorf feierte, Gäste von Nah und Fern am Jubiläum
teilhatten, dann ist
dies Ausdruck unserer Dankbarkeit und Freude darüber, dass unsere Vorfahren
uns durch alle Wirren der Geschichte hindurch dieses Kleinod bewahrt und zu treuen Händen anvertraut haben. Die
Leopoldshagener Einwohner haben 250 Jahre hindurch ihr ganzes Leben mit ihrer Kirche verbunden: ihre Kinder lassen
sie in ihr taufen und konfirmieren; vor dem herrlichen Kanzelaltar werden sie getraut; ihre Toten
geleiten sie von dort aus zur letzten Ruhe. So soll es sein.
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„Es
bleiben aber Glaube,
Hoffnung, Liebe – diese drei, aber die Liebe ist
die Größte unter ihnen.“ |
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